Schon beim Erleben des Aufwachsens unseres Sohnes und beim Durchlaufen sämtlicher Betreuungseinrichtungen bis hin zur Schule habe ich gespürt, dass es etwas anderes geben muss, dass das Zusammensein mit (Klein-)Kindern anders geschehen sollte und könnte als das, was wir erfuhren. Seit ich mit Beginn meiner Tätigkeit als qualifizierte Kindertagespflegeperson im Dezember 2012 das Buch „Nein aus Liebe“ von Jesper Juul in den Händen hielt, begann ich herauszufinden, wie und was das sein kann, indem ich mich intensiver mit den Grundgedanken Jesper Juuls von Gleichwürdigkeit, persönlicher Sprache und Selbstwertgefühl beschäftigte.

Mit den Jahren kam ich mit den lautsprachunterstützenden Kindergebärden angelehnt an die Deutsche Gebärdensprache (DGS) in Berührung, die ich fortan in meiner Arbeit als Tagesmutter anwendete und die sich später als das gesprochene Wort verstärkende Gesten in der Arbeit Emmi Piklers wiederfinden würden.
Als ich 2019 mit der Heilpraktikerin für Psychotherapie, Montessori-Pädagogin und Dozentin Corinna Simpson im Rahmen meiner jährlichen Fortbildungen in Berlin zusammentraf, erfuhr ich Bestätigung meines Tuns und empfand das Zusammentreffen mit Corinna als sehr bereichernd, berührend und richtungsweisend für mich persönlich und beruflich.
Die Jahre 2018 und 2019 waren für mich sehr wegweisende Jahre, weil über die Teilnahme am „Lasst mir Zeit“- Projekt der Unfallkasse Brandenburg der Gedanke in mir reifte, mich für die Ausbildung zur Pikler®Pädagogin zu entscheiden, was ich 2021 wahr und mir die Ausbildung zum Geschenk an mich selbst machte.

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